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Solothurn, 17. März 2020

 

 

 

 

 

 

 

Sehr geehrte Damen und Herren

 

Liebe Unternehmerinnen und Unternehmer

 

 

 

Wir wissen, dass die folgenden Informationen sehr ausführlich sind. Die aktuelle Situation lässt uns allerdings keine andere Wahl. Wir setzen uns täglich für unsere KMU- und Gewerbebetriebe ein. Wir helfen, wo wir können. Aus diesem Grund ist es uns auch ein Bedürfnis,  die aktuellsten Informationen zusammenzufassen.

 

 

 

Am Montag, 16. März 2020, hat der Bundesrat wegen der beschleunigten Ausbreitung des Coronavirus die Situation neu als ausserordentliche Lage eingestuft und für die ganze Schweiz einheitliche Massnahmen angeordnet.

 

 

 

Bis vorerst am 19. April 2020 sind öffentliche und private Veranstaltungen verboten. Alle Läden, Märkte, Restaurants, Bars sowie Unterhaltungs- und Freizeitbetriebe wie Museen, Bibliotheken, Kinos, Konzert- und Theaterhäuser, Sportzentren, Schwimmbäder und Skigebiete werden geschlossen. Ebenso werden Betriebe geschlossen, in denen das Abstandhalten nicht möglich ist, wie Coiffeursalons oder Kosmetikstudios.

 

 

 

Lebensmittelläden, Take-aways, Betriebskantinen, Lieferdienste für Mahlzeiten und Apotheken bleiben geöffnet, ebenso Tankstellen, Bahnhöfe, Banken, Poststellen, Hotels, die öffentliche Verwaltung und soziale Einrichtungen. Auch Werkstätten für Transportmittel  können geöffnet bleiben. Spitäler, Kliniken und Arztpraxen bleiben geöffnet, müssen aber auf nicht dringend angezeigte medizinische Eingriffe und Therapien verzichten.

 

 

 

Wichtig: In Gewerbe-, Industrie- und Dienstleistungsbetrieben (Fabriken, Werkstätten, Büros etc.) darf grundsätzlich weitergearbeitet werden. Aber alle nicht geschlossenen Betriebe und Einrichtungen müssen die Empfehlungen des Bundesamts für Gesundheit zum Abstandhalten und zur Hygiene einhalten. Der Mindestabstand von zwei Metern zwischen den beschäftigten Personen muss eingehalten werden können.

 

 

 

Besonders gefährdete Personen erledigen ihre Arbeit von zu Hause aus. Ist dies nicht möglich, so werden sie vom Arbeitgeber unter Lohnfortzahlung beurlaubt. Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer machen ihre besondere Gefährdung durch eine persönliche Erklärung geltend. Der Arbeitgeber kann ein ärztliches Attest verlangen.

 

 

 

Betriebe, die nur verbotene Tätigkeiten ausüben (z.B. Restaurants) müssen geschlossen bleiben. Betriebe, die nur zum Teil verbotene Tätigkeiten ausüben (z.B. Bäckerei mit Tea-Room) müssen dafür besorgt sein, dass eine Trennung erfolgt und die verbotenen Tätigkeiten nicht mehr ausgeübt werden.

 

 

 

Die offiziellen Informationen dazu finden Sie auf der Homepage www.bag-coronavirus.ch. Den Link zur aktuellen Verordnung des Bundes finden Sie hier.

 

 

 

Die bisherigen und die neuen Massnahmen haben für die betroffenen Betriebe zum Teil massive finanzielle Auswirkungen. An erster Stelle stehen gegenwärtig Probleme der Lohnfortzahlungspflicht und die Beseitigung von Liquiditätsengpässen.

 

 

Mit Zustimmung des BAG darf unser Laden geöffnet sein